Anemometer messen die Luftgeschwindigkeit. Es gibt zwei Grundtypen für unterschiedliche Anwendungen:

Thermoelektrische („Hitzdraht-“) Anemometer
Dabei wird ein Draht auf eine bestimmte Temperatur erhitzt und anschließend die Abkühlungsrate gemessen.
Diese Rate ist proportional zur Luftgeschwindigkeit. Die thermoelektrische Messung bietet schnelle Reaktionszeiten und eine ausgezeichnete Empfindlichkeit bei sehr niedrigen Luftströmungen von <1 m/s, jedoch sind diese Sonden von den beiden Typen am empfindlichsten und nicht für staubige, feuchte oder korrosive Umgebungen geeignet oder für Umgebungen, in denen schnelle Schwankungen der Umgebungstemperatur auftreten, da all diese Faktoren die Abkühlungsrate beeinflussen. Diese Anemometer decken Bereiche von 0,01 m/s bis 5 m/s ab.

Flügelrad-Anemometer
Arbeiten nach dem Prinzip, dass sich eine frei drehende Turbine mit einer Geschwindigkeit dreht, die direkt proportional zur Windgeschwindigkeit ist. Flügelrad-Anemometer decken Bereiche von nur 0,15 m/s bis zu 40 m/s ab, oder auf spezielle Bestellung sogar noch mehr. Nützlich für eine Vielzahl von Anwendungen, einschließlich relativ rauer Umgebungen. Die Grenzwerte sind nicht so niedrig wie bei thermoelektrischen Anemometern, da das Flügelrad erst die anfängliche Reibung überwinden muss, bevor es sich dreht.
Hier finden Sie das komplette Sortiment der Sper-Anemometer.

